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Ich bin Sylvia,

die Frau, die hier schreibt.
Physiotherapeutin & Wahrnehmungstrainerin
Eines Vormittags, ich war gerade 17 Jahre alt geworden, hatte ich das Gefühl, dass ich auf dem Gymnasium nicht mehr das lernte, was mich wirklich interessierte. Ich gab meine Bücher im Rektorat ab, verließ die Schule und suchte mir einen Praktikumsplatz in einem Krankenhaus.

Nach einigen Jahren der Selbstfindung absolvierte ich 1984 die Prüfung zur Physiotherapeutin. Schon bald begann ich mich für alte Heilweisen zu interessieren und lernte verschiedene Behandlungstechniken, die ihre Wirksamkeit seit über 100 Jahren, wie die Osteopathie oder Reflexzonenbehandlungen, teilweise sogar über Jahrtausende unter Beweis gestellt hatten, wie die Akupressur und schamanische Behandlungsmethoden. Das Erbe der Menschheit birgt unendlich viele Schätze.

Durch meine Arbeit war ich vielen Menschen körperlich sehr nah. Mein Arbeitswerkzeug war meine Wahrnehmung, besonders die vielen Gespräche meiner Hände. Diese Nähe zu meinen Patienten hat mich l°eben gelehrt. Irgendwann bedauerte ich, dass ich der Schönheit, die ich in den Menschen fand, nicht selbst mehr Ausdruck verleihen konnte, gab meinen Beruf auf und ging ins Retreat. In dieser Zeit entstand mein Buch: MenschSein l°eben – Wie geht das?
Seit 2011 leite ich das Studio P, ein Zusammenschluss selbständiger Therapeuten, Pilates- und YogaTrainerinnen, schreibe Bücher und halte Seminare zum Thema Wahrnehmung. Meine Arbeit heute möchte Mut machen, dem eigenen Wesen nachzuspüren, um zu werden, was wir sind: Menschen – alle gleich und dennoch Unikate. Denn sind wir echt, ein sich selbst l°ebender Mensch, sind wir auch menschlich und werden uns und unser L°eben bewahren. Da bin ich mir sicher.

Veröffentlichungen

Buch: MenschSein l°eben - Wie geht das?
Mehr Informationen zu meinem Buch findet ihr HIER

Beiträge

Im Werkbrief der KLJB München zu Laudato Si´
Techniken der Achtsamkeit: Achtsam (Jugend-) Gruppen führen
Alle Übungen aus den Beiträgen findet ihr unter JETZT auf meinem ErdenherzBlog
Mein Text wurde an einer Stelle ergänzt und ich habe ihn damals anscheinend nicht aufmerksam genug Korrektur gelesen :-)) Der Satz: „Jeder von uns ist ein lebendiger Stein der Kirche Jesu Christi“ entspricht nicht meiner Überzeugung. Wenn ich einen Gott habe, dann vereint er alle Kirchen dieser Welt. Wir alle sind für mich Teil einer Kirche, die ich Schöpfung oder unser L°eben nenne und die in allem und jedem zu Hause ist. Es war mir wichtig, das kurz zu erläutern.

5 Regeln, die mein Handeln leiten:

Ich denke, rede und handle so, wie ich möchte, dass mir andere begegnen. 1. Ich habe mich zur Ehrlichkeit verpflichtet. 2. Ich halte Vereinbarungen ein. 3. Ich stehe zu meinen Bedürfnissen und respektiere die der anderen. 4. Ich übernehme die Verantwortung für meine Entscheidungen und Erfahrungen. 5. Ich gehe achtsam mit mir und meiner Umwelt um.

Ich weiß, ich werde an diesen Regeln immer wieder scheitern. Solange dies nicht vorsätzlich geschieht, sind Rückfälle Teil meines Weges zur Verwirklichung einer Kraft, die mein Leben und unser Miteinander positiv verändern kann.

Ich habe einen Traum

Es stimmt - wir können nicht die Welt retten, sondern immer nur uns selbst verändern. Doch wie wir uns und anderen begegnen, verändert Mensch für Mensch und damit auch die Welt.
Wir können uns die Welt, in der wir leben wollen nur selber schenken indem wir l°eben, was uns wichtig ist und es dort erstrahlen lassen, wo wir Einfluss haben. So, wie die Sterne. Die fallen auch nicht vom Himmel um zu strahlen. Sie tun es einfach. Ich würde mich freuen auf der Straße, beim Einkaufen oder bei der Arbeit sehen zu können, wie viele wir sind, die die Menschlichkeit ins L°eben tragen wollen und auch unsere Umwelt, die Lebensgrundlage aller Wesen achten und respektieren.

Wir könnten ein Blatt an unserer Kleidung tragen. Es könnte aus Filz, Gold, Holz, Ton, Papier oder gehäkelt, ein Buchen- Ahorn – Eiche- und ein Blatt der Phantasie sein. Jedes hätte seine eigene Farbe und seinen eigenen Charakter und würde unsere Vielfalt symbolisieren. Wenn euch die Idee gefällt, dann tragt sie weiter. Ihr könnt mich an meinem Blatt erkennen. Es ist mir Ansporn meinen Maßstäben treu zu bleiben. Die Würde des Menschen ist für mich nicht verhandelbar. Sie hat weder eine Religion, noch eine Nationalität. Sie hat keine Hautfarbe, keine Funktion, Titel oder Preis. Sie ist der Wert des Menschen und sein Recht. Dafür und für den Schutz der Schöpfung, die auch wir Menschen sind, stehe ich, so gut ich kann.